top
logo
Ulti Clocks content

Unsere Bilder

Personen


Presseberichte
Alle Berichte aus der Presse über unsere Aktivitäten können hier eingesehen werden.

Offenbach-Post vom18.08.2008 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: ger   
Dienstag, 12. Mai 2009 10:47
Seligenstadt (mt) - "Selig sei die Stadt genannt, wo ich meine Tochter wiederfand." Dieser - nicht verbürgte - Satz Karls des Großen bildet den
Ursprung des Musicals "Eginhard und Imma", das 2007 im Riesen uraufgeführt
wurde. Den drei Vorstellungen folgten an diesem Wochenende zwei Freilichtaufführungen an historischer Stätte, im Keltergarten des angeblich
vom dankbaren Kaiser gegründeten Klosters. Zweimal 600 Zuschauer reagierten begeistert. "Diese Stimmung ist einfach einzigartig", schwärmte eine Besucherin. Die Mitwirkenden zeigten sich von der Atmosphäre inspiriert und freuten sich über mehr Platz auf der Bühne.

Und den nutzten sie weidlich, denn in Claus Martins flotter Inszenierung gab
es keinen Stillstand. Gut 50 Sänger von Vox Musica waren ständig in Bewegung, agierten mit sichtbarem Spaß. Die Liebe des Bücherwurms zu des Kaisers Tochter, von Thorsten Morawietz mit viel Witz in Worte gefasst, packte Regionalkantor Thomas Gabriel in eingängige Melodien und fetzige Rhythmen, die Dirigent Christoph Dombrowski mit kleinem Orchester und großem Chor schwungvoll umsetzte.

Mit authentischen Kostümen und dezenter Maske in passender Kulisse, klarem Klang und behutsamem Licht gestalteten die Solisten gesanglich wie Schauspielerisch treffende Charakterbilder. Da war (am Samstag) Ralf Albrecht als unbeholfen verliebter Eginhard, begleitet von seinen Freunden, dem melancholischen Mondragon (Thomas Millitzer) und dem eifernden Aramäus (Christian Müth). Sodann Silke Lewanskowski als rührende Imma, überbehütet von Horst Schermutzki als strengem Vater. Stefan Brettinger bewies als Prinz Mut zur Peinlichkeit, Sandra Rillox leitete als Igraine die Wandung zum Guten ein, Thomas Klostermann führte als Troubadour durchs Geschehen. Doch die Hauptrolle fiel im Grunde dem Ensemble zu, in dem sich Damen und Herren die herrlichsten Gesangsgefechte über den Kampf der Geschlechter lieferten. Kompliment: Selig sei der Chor genannt!

von Markus Terhan
 
Der Kurier April 2003 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Gerald Reichenbach   
Samstag, 11. Oktober 2008 18:59

Unblutiger Tanz der Vampire

Seligenstadt - Der Riesensaal bebte am vergangenem Wochenende, als der Chor Vox Musica vor etwa 1000 Zuschauern das Musical "Tanz der Vampire" aufführte und den Riesen mitsamt den Zuschauern in den Tanzsaal des Vampirgrafen von Krollock verwandelte. Nachdem die beiden reguläre angesetzten Aufführungen ausverkauft waren, wurde eine dritte Veranstaltung am Samstag um 22:30 Uhr angesetzt, die den Saal mit Nachtschwärmern und Unererschrockenen füllte.

Eine gelungene Inszenierung bereitete des Seligenstädter Chor "Vox Musica" am vergangenen Wochenende einem hellauf begeisterten Publikum im Riesensaal. Unter der Regie von Claus martin nahm eine unblutiger "Tanz der Vampire" vor rund 1000 Zuschauern seinen ereignisreichen Lauf. Foto: Hampe

 
Main Echo April 2003 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Gerald Reichenbach   
Donnerstag, 09. Oktober 2008 16:54

Forscheder Professor weckt die Geister

"Tanz der Vampire" - eine gelungene Inszenierung mit aktuellen Bezügen

Seligenstadt. Spannend bis zum letzten Biss blieb das Musical Tanz der Vampire, das am Vox Musica mit Band am Samstagabend im Saal des Riesen aufführte. Der Chor unter der Gesamtleitung von Christoph Dombrowski und Regie von Claus Martin hatte keine Mühe gescheut  umd das ergeizige Musicalprojekt auch szenisch darzustellen.

Neben ausgezeichneten musikalischen Leistungen bestachen die jungen Tonkünstler durch die einfallreiche Inszenierung und die fast professionelle dramaturgische Umsetzung des gekürzten Bühnenstückes.

Drehbare Bühnenelemente und eine differente Beleuchtung trugen ein Übriges zur stimmungsgeladenen Atmosphäre bei. Mit "Knobluach, Knoblauch" einer Lobeshymne auf jenes Kraut, dem nach dem Volksglauben allerlei wundersame Wirkung zugeschrieben wird, versetzt der Chor das Publikum in eine abgelegene Gegend Transsylvaniens.

Der kauzige Professor Abronsius, vortrefflich dragestellt von Marcus Bayer, ist ein Fremndkörper in der Dorfidylle. Ständig auf der Suche nach "Wahrheit" stellt der Vampirjäger unangenehme Fragen und beraubt die Dorfbeweohner ihres schlichten Volksglaubens. Dabei bildet der strenge Logiker sowohl ein Gegenpol zur einfachen Bevölkerung die aus Angst augen und Ohren verschließt und an wundersame Kräuter ("Knoblauch") glaubt, als auch zum triebhaften, nahezu tierischen Vampirgrafen von Korllock, gespielt von Thomas Millitzer. 

Dank der hervorragenden Tontechnik, die der Stimme des Grafen im Dialog mit Abronsius einen mystischen Hall beimischte, den Professor hingegen als trockenen Wissenschaftler darstellte, gewannen die beiden Antagonisten an Profil. Neben seinem gesanglichen und schauspielerischem Talent hatte es der Professor vorwiegend der vielfältigen Situationskomik seiner Rolle zu verdanken, dass er mehr und mehr zum Publikumsliebling avancierte.

Der Chor trat als homogen Gruppe auf unf harmonierte dank der souveränen Leitung seines Dirigenten auch bei raschen Tempowechseln gut mit den Solisten. Intonation und Artikulation waren klar und deutlcih, insbesondere die Oration "Carpe Noctum" prägte sich in die Köpfe der Zuhörer ein. Das Böse wurde machtvoll durch die Person des Grafen verkörpert, vodessen Verlockungen selbst der Professor nicht gefeit sein konnte.

Trotz der exzellenten musikalischen Leistung wäre eine etwas verführerischerer Unterton der Rolle aber sicher mehr gerecht gerworden. Ein innerer Kampf zwischen Ratio einerseits und Emotio andererseits zwischen Logik und Liebe musste  Abronsius Assitent Alfred, glaubwürdig dargestellt von Gerald Reichenbach, ausfechten. Ausdruckstark stellt er die Liebe zu Sarah dar, die ihm den "Heldenmut" verleiht und seine Zweifel an der Wissenschaft, die ihn immer wieder straucheln lassen.

Im Duett "Draußen ist Freiheit" gelingt es Alfred schließlich die unnahbare Wirtstochter Sarah (Martina Mehring) den Klauen des Grasfen zu entreisen - ein verhängnisvoller Fehler, wie sich später herausstellen sollte.

Ein besonderes Lob verdienen auch die Instrumentalisten. Insbesondere das singende Solo, das Roman Hüfner bei "Tot zu sein ist komisch" seiner E-Gitarre entlockte, als auch die virtuose Fingerfertigkeit der Pianisten ließen nichts zu wünschen übrig.Während der Aufführung erwies es sich als gekonnter Glücksgriff, dass das Schlagzeug - wohl aus Platzgründen - in einem Nachbarraum untergebracht war. Das so via Verstärker beigemischte Schlagzeug fügte sich angemessen in den Gesamtklang ein. Nach dem Scheitern Alfreds Bemühungen mutieren alle Dorfbewohner zu Vampieren. Nun kann der Professor seine These über die Existenz der Blutsauger beweisen.

Auch hinsichtlich seiner Requisiten kann er mit dem Ausgang der Geschichte äußerst zufrienden sein. Dennoch wirft der Komponist die Frage auf, ob der Erfolg stehts die Mittel heilige. Beim abschließenden "Tanz der Vampire" konfrontieren die schlafenden Geister, die der Professor durch seine Forschungen geweckt hat mit der Frage nach den Grenzen wissenschaftlicher Forschung und dem rechten Verhältnis zwischen Logik und Gefühl

Mit den Worten wie "wir haben null Moral, was aus dieser Welt wird ist und scheißegal" und "wir leben so lang ihr uns nährt" warnt er das Publikum vor blindem Forschungseifer und sturer Wissenschaftsgläubigkeit.

Nach zwei Zugaben und andauernden Ovationen endete die Zusatzvorstellung die der Chor zwischen zwei ausverkauften Vorführungen am Samstag und Sonntag geschoben hatte, kurz nach Mitternacht. Eine sehr gelungene Inszenierung deren Inhalt in dieser Zeit aktueller den je scheinen.

Jürgen Wahl

Zuletzt aktualisiert: Samstag, 11. Oktober 2008 18:44
 
Offenbach Post April 2003 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Gerald Reichenbach   
Donnerstag, 09. Oktober 2008 16:28

2000 Ohren beim Tanz der Vampire

Der Riesensaal bebte am vergangenen Wochenende, als der Chor Vox Musica das Musical "Tanz der Vampire" aufführte und den Riesen mitsamt den Zuschauern in den Tanzsaal des Vampirgrafen von Krolock verwandelte. Nachdem die beiden regulär angesetzten Aufführungen innerhalb weniger Tage ausverkauft waren, wurde eine dritte Veranstaltung am Samstag um 22.30 Uhr angesetzt, die den Saal mit Nachtschwärmern und Unerschrockenen füllte. Die Inszenierung durch den Chor zog die Zuschauer aller drei Veranstaltungen in ihren Bann und in der 22.30 Uhr-Vorstellung war der Geist der Mitternacht förmlich zu spüren. Alle Komponenten, die eine erfolgreiche Bühnenproduktion ausmachen, waren außerordentlich gut und fügten sich hervorragend ineinander.

Der erste wahrnehmbare Eindruck wurde durch das Bühnenbild, das bis in den Zuschauerraum reichte, vermittelt; unwillkürlich war man schon im Geschehen, noch bevor die Ouverture begann. Das Orchester, bestehend aus drei Keyboards - die Klaviersounds, Streicher und Bläser übernahmen - und Gitarre, Kontrabass und Schlagzeug unter der Leitung von Christoph Dombrowski, bei dem auch die Gesamtleitung des Abends lag, lieferte ein kompaktes, klanglich stets homogenes und spannendes Klangbild ab. Dazu beigetragen hat die perfekte Tontechnik (Matthias Reusch), der auch das Geschehen auf der Bühne akustisch bestens im Griff hatte. Dort spielten Chor und Solisten (alle aus dem Chor!) auf packende und fesselnde Weise (mit viel Spielwitz und -freude) die Geschichte von Prof. Abronsius, der auf seiner Expedition nach Transsylvanien manche Abenteuer erlebt, als er in einem Wirtshaus durch den Knoblauch auf die Vampire aufmerksam wird, den Vampirgrafen tatsächlich in seiner Gruft findet und letztendlich am sagenumwobenen Tanz der Vampire mehr oder weniger freiwillig teilnimmt. Die Requisiten und vor allem die Kostüme des Chores waren bis ins kleinste Detail durchdacht, dass den Zuschauern der Geruch von Knoblauch und der Mief der Gruft förmlich in die Nase stieg.

Die Inszenierung (Claus Martin) war in sich schlüssig und stimmig, und die aus rechtlichen Gründen notwendigen Kürzungen waren so geschickt angelegt, dass man der Handlung stets mühelos folgen konnte. Ob Szenen im Wirtshaus, im Schloss des Grafen oder in der Gruft, es war aufregend, witzig, den räumlichen Gegebenheiten angepasst, einfach den Zuschauer in die Geschichte mitreissend.

Die Solisten eigens hervorzuheben, soll hier jetzt nicht geschehen, da in jeder der drei Aufführungen andere Chorsänger zum Zuge kamen; alle agierten professionell und überzeugend auf der Bühne. Allein Marcus Bayer, der den kautzigen Professor Abronsius darstellte, soll hier eigens erwähnt werden, da er in dieser gelungenen Inszenierung eine Klasse für sich war. Abgerundet wurden die Konzertbesuche durch die auf das Thema einstimmende Dekoration des Riesensaales sowie des Foyers mit Grabsteinen und weiteren Vampirutensilien, so dass sich jeder Besucher in die Welt der Vampire und Untoten versetzt fühlte, sobald er den Riesen betrat. Nach der 19.00 Uhr Vorstellung am Samstag gab es sogar noch einen VambirImbiss.

Bedauerlich ist, dass ein solches Stück, hinter dem soviel Mühe und Arbeit stecken, nicht viel öfter aufgeführt werden kann. Bedauerlich für alle Mitwirkenden, bedauerlich aber auch für alle, die dieses Spektakel (noch) nicht erleben konnten.
Aber vielleicht finden sich ja einige gute Geister, die den Vampiren und weiteren Veranstaltungen noch einmal zu neuem Leben verhelfen.

 
Main Echo Mai 2004 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Gerald Reichenbach   
Donnerstag, 09. Oktober 2008 16:09

»Jesus Christ Superstar« zum Jubiläum

Vokalensemble Vox Musica führte Rock-Musical in der Marienkirche Seligenstadt auf

Seligenstadt. Anlässlich seines 30-jährigen Bestehens führte Vox ;usica das bekannte Rock-Musical »Jesus Christ Superstar« von Andrew Lloyd Webber in der Marienkirche auf. Die zweimal vollständig ausverkaufte Kirche zeugte von dem guten Renommee des Vokalensembles sowie des musikalischen Leiters Christoph Dombrowski und der professionellen Regieführung von Claus Martin.
Bereits die schrille Instrumentalouvertüre wies auf die gespannte Situation und den Konflikt des Judas, gesungen von Marcus Bayer, hin. Er ist desillusioniert und befürchtet, dass Jesus die Situation aus der Hand gleiten wird. Sein Lebenswerk steht auf dem Spiel. Da die Gefolgsleute und Jünger Jesu in ihrem religiösen Eifer blind geworden sind, hinterfragt er den Meister und warnt mit dem Stück »Weil sie ach so heilig sind« vor dem bösen Erwachen, wenn sie erkennen müssen, dass Jesus nicht ihrem Bild des Messias entspricht.
Allzu menschlich wirken auch die Sorgen des Jesus, gespielt von Dominique Garcia Marschall, der weiß, dass seine Tage gezählt sind. Von seinen Jüngern wider Willen zum Superstar stilisiert, muss er erkennen, dass nur wenige seine Lehren tatsächlich beherzigen. Dies kommt insbesondere bei »Armes Jerusalem« und den Zwiegesprächen mit Judas und den übrigen Jüngern (»Für mich bleibt's ein Rätsel«) zum Ausdruck.
Einen Ruhepol in der aufgewühlten Stimmung stellt Maria Magdalena dar. Sie salbt Jesu Haupt mit Öl und beruhigt den Messias mit dem Song »Alles wird gut«. Dabei entwickeln sich ihre Gefühle zu einer innigen Liebe zu Jesus (»Wie soll ich ihn nur lieben«). Elke Wurzel spielte die Maria Magdalena hingebungsvoll und ausdrucksstark. Die Polarität zwischen der Rolle der Maria Magdalena einerseits und des Judas Ischariot brachte sie dabei gut zur Geltung.
Unterdessen beraten sich Kaiphas (Horst Schermutzki), Annas (Stefan Brettfinger) und Mitglieder des Rats in Jerusalem und beschließen: »Der Jesus muss weg«. Besonders beeindruckend wirkte dabei der sonorige Bass von Horst Schermutzki, der der Person des Kaiphas teuflische Charakterzüge und der Situation eine bedrohliche Dramatik verlieh.
Auf den triumphalen Einzug in Jerusalem, den der Chor mit martialischem Gesang und Hosanna-Huldigungen untermauerte, folgt schließlich der Verrat durch Judas. Obwohl er von Gewissensbissen gemartert wird, legt Judas größten Wert darauf, uneigennützig zu handeln. Dies verdeutlicht er in dem Lied »Sagt nicht zu mir: Verdammt für alle Zeit!«
Beim Abendmahl spitzt sich die emotionsgeladene Situation weiter zu. Jesus bittet seine Jünger, fortan immer an ihn zu denken, wenn sie gemeinsam das Brot brechen. Als er ihr Unverständnis be
merkt, wird er zornig. Judas springt auf und beschuldigt Jesus, nur Theater zu spielen. Die Situation endet in einem Disput. Während Jesus ihn auffordert, sein Werk zu Ende zu bringen, weist Judas höhnisch auf die übrigen Jünger, die sich selbstgefällig dem Wein zuwenden.
Jesus wird schließlich verhaftet und dem Herodes vorgeführt, der sich ebenfalls über Jesus lustig macht und von ihm ein Wunder als Beweis seiner göttlichen Abstammung verlangt. Jesus lässt Herodes Spott schweigend über sich ergehen. Da er ihm kein Wunder vorführt, schickt Herodes ihn wütend als Scharlatan zurück zu Pilatus. Thomas Militzer brachte den Gesangspart des jüdischen Königs gelungen zum Vortrag und veranschaulichte dabei auch die Scharfzüngigkeit in der Rede des Herodes.
Als Judas erkennt, was er mit dem Verrat angerichtet hat; will er seine Tat rückgängig machen und Jesus wieder freikaufen - doch ohne Erfolg. Zerknirscht und voller Verzweiflung richtet er sich selbst.
Jesus lässt indes das Todesurteil ruhig über sich ergehen. In einer Vision sieht er Judas, der ihn fragt, wie er alles so weit kommen lassen konnte und ob er wirklich der sei, der  er zu sein behauptet. Jesus muss erkennen, was man aus seinem Leben und seinem Tod machen wird: Er ist ein fragwürdiger Superstar. Die Vision verschwindet schließlich und Jesus wird gekreuzigt und stirbt.    Jürgen Wahl

 
« StartZurück123WeiterEnde »

Seite 1 von 3

bottom

Powered by Joomla!. Designed by: Free Joomla Template, php hosting. Valid XHTML and CSS.